vom überwurme

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vom überwurme

Beitrag von Dreichs Stiefbruder am Di Feb 19 2008, 15:52

vom überwurme
lineus longissimus


lineus longissimus können bis zu 35 meter lang werden. zum vergleich: der größte jemals wissenschaftlich vermessene blauwal maß 33,58 meter.an seinem rechteckigen kopf befinden sich rinnen, die als sinnesorgan funktionieren. er hat an jeder seite 10 bis 20 augen und verfügt über eine art giftigen stachel in der nähe des mundes, der normal eingezogen ist , doch beim jagen einer beute gebraucht kann.
er lebt unter anderem in der nordsee und es liegt die vermutung nah, dass eben diese seine ursprüngliche heimat ist.
der lineus longissimus neigt leider zum zerbrechen. der trost liegt allerdings darin, dass tasächlich jedes abgebrochenen stück zu einem neuen überwurm heranwächst.


ein bedeutender, allerdings ungenannt bleiben wollender, verminologe sagte über denlineus longissimus:
"der wurm ist ein seil, geknüpft zwischen tier und lineus longissimus."

der französische orientalist und religionswissenschaftler ernest renan schrieb im jahr 1871
in „träume“ über eine höherentwickelte wurmrasse:

"es wäre dies eine art von wurmgöttern . . . wesen, die anderen würmerm zehnfach überlegen wären . . . an der wissenschaft ist es, das werk bei dem punkt wieder aufzunehmen, bei welchem die natur stehen geblieben ist . . . so wie die wurmheit aus der tierheit hervorgegangen ist, so würde die wurmgottheit aus der wurmheit hervorgehen. es würde würmer geben, welche sich des wurmes bedienen würden, wie sich der überwurm der tiere bedient."

es gibt noch eine andere spezies von wissenschaftlern, die am überwurm arbeiten: die computerfachleute und informatiker. im internet las ich (sinngemäß): „projekt ‚überwurm’ ist ein versuch, den größten ultracomputer der welt zu bauen. das überwurm-system ist ein beowulf-system, das geschenkte computer von spendern aus der ganzen welt zu einem supercomputer vernetzt, so dass dieses netzwerk wie ein einziger supercomputer arbeitet.


doch nun zu etwas völlig anderem:


der gleichzeitige wandel von jungwurmzeit, persönlichkeitsstrukturen und überwurm
von siegfried freude

im folgenden wird diskutiert, was sich anhand des hier untersuchten materials über den wandel von jungwurmzeit, persönlichkeitsstrukturen und überwurm aussagen läßt. hierzu werden zunächst einige präzisierte angaben zur bildung des wurmes gemacht. in bezug auf die mystiker wurden sechs relativ eindeutig als autobiobiographie bezeichenbaren texte ausgewählt. es ist nicht ganz klar, wieviele autobiographien die genannten kriterien erfüllen, da die schriftsprache der würmer bislang leider nocht nicht entschlüsslt werden konnte.aufgrund der in den einschlägigen sammelwerken immer wieder genannten autobiographien ist jedenfalls zu schließen, daß der großteil der existierenden autobiographien untersucht wurde, die überhaupt darstellungen der jungwurmzeit enthalten.
es ist nun zu fragen, inwiefern die n=20 autobiographen den wandel bzw. die evolution von jungwurmzeit und persönlichkeitsstrukturen in der damaligen gesamtwurmpopulation repräsentieren. der hier gewählte zugang zur jungwurmzeit basiert auf autobiographien. das herstellen von texten war damals nur einer winzigen wurmgruppe möglich. diese extreme selektion zwingt zur vorsicht beim schluß von der stichprobe auf die population. für die säkularen autobiographien gilt klarerweise, daß sie ein bild der jungwurmzeit ergeben, daß für die weitaus privilegiertesten würmer ihrer zeit gilt. diese annahme ergibt sich dadurch, daß

(a) jeder wurm einer autobiographie seine jungwurmzeit überlebt hatte;
(b) lesen und schreiben konnte;
(c) zur zeit der abfassung der autobiographie einer gehobenen schicht angehörte und über ressourcen verfügte, eine autobiographie zu schreiben und
(d) keine schwerwiegenden seelischen oder geistigen defekte hatte, die ihm eine abfassung der autobiographie unmöglich machte. mit zumindest gesteigerter wahrscheinlichkeit gilt in bezug auf den wurm, daß er
(e) einer privilegierten wurmgruppe angehörte;
(f) ein männlicher wurm war;
(g) über eine gute bildung verfügt;
(h) sich und sein leben für besonders wichtig und mitteilenswert hielt und
(i) den wunsch hatte, eine autobiographie zu verfassen.

aus diesen hypothesen läßt sich ableiten, daß der autobiograph tendenziell gute materielle jungwurmzeitssbedingungen hatte. die jungwurmzeit eines analphabetischen mehlwurmes wird kaum in autobiographien zu finden sein. die genannten hypothesen ergeben eine grobabschätzung dahingehend, daß die würmer im sample tendenziell repräsentanten einer im jeweiligen historischen vergleich privilegierten jungwurmzeit unter besseren materiellen bedingungen sind. jungwurmzeit dürfte somit durch die würmer des samples nach „oben abzuschätzen“ sein, d. h. historische jungwurmzeit war wohl kaum „besser“, als aufgrund der autobiographien des samples zu rekonstruieren ist.
diese abschätzung nach oben läßt sich allerdings so klar für die mystischen texte nicht belegen. schon zu ihrer zeit waren die mystiker, insbesondere aber die mystikerinnen, auffällig und marginalisiert. andererseits gilt auch in bezug auf die gruppe der mystiker, daß sie großteils aus materiell privilegierten schichten stammten.gleichwohl könnte es sich um eine subgruppe von schwersttraumatisierten mit relativ guten materiellen voraussetzungen handeln. ich vermute, daß eine große anzahl der mittelalterlichen würmer nicht unter derart problematischen wurm-jungwurm-beziehungen litten, wie ich sie für die gruppe der mystikerinnen und mystiker rekonstruiert habe.


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Re: vom überwurme

Beitrag von Baron Scarpia am Di März 11 2008, 01:26

Was für ein Blödsinn.
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