worum es bei dem kram geht

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worum es bei dem kram geht

Beitrag von Dreichs Stiefbruder am Fr Feb 22 2008, 14:01

Titel:.................................Tosca
Originalsprache:
.................wer weiss
Musik: ...............................Giacomo Puccini
Libretto:.......................... ..Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
Uraufführung:.....................14. Januar 1900
Ort der Uraufführung:..........Teatro Costanzi, Rom
Spieldauer:.........................ca. 2 Stunden



Personen:

  • Floria Tosca, (Sopran)
  • Maria Spoletta, (Mezzosopran)
  • Mario Cavaradossi, Maler (Tenor)
  • Baron Scarpia, Polizeichef und Bankier (Bariton)
  • Spoletta, Marias Ehemann und Gendarm (Tenor)
  • Sciarrone, Gendarm (Bass)
  • Cesare Angelotti, Toscas Ehemann und Bankdirektor (Bass)
  • Mesner (Bass)
  • Ein Hirtenknabe (Knabensopran)
  • Dreich noch ein Hirtenknabe (Contrabass)


Handlung:


Cesare Angelotti ist seit acht Jahren mit Tosca verheiratet und hat mit ihr drei Kinder. Sie leben gutbürgerlich in einer großen Wohnung. Es ist Weihnachten. Weil Angelotti am Neujahrstag zum Bankdirektor befördert wird, freut sich Tosca, endlich nicht mehr sparen zu müssen. Cesare gemahnt sie, vernünftig zu bleiben: Sein erstes Gehalt in der neuen Position werde er erst in einem Vierteljahr erhalten. Falls ihm vorher etwas zustoße, dürfe sie keinesfalls mit Schulden dastehen. Cesare behandelt Tosca wie ein Püppchen, mit dem er spielen kann, er nennt sie "Singlerche" und nimmt sie nicht ernst, genauso wie ihr Vater früher.

An einem dieser weihnachtlichen Tage kommt Toscas frühere Freundin Maria zu Besuch. Tosca und ihre Bekannte haben sich seit zehn Jahren nicht mehr gesehen und erzählen sich, was in der Zwischenzeit alles geschah. Maria hat ebenfalls acht Jahre zuvor einen wohlhabenden Mann geheiratet. Sie brauchte sein Geld, um für ihre Mutter und ihre jüngeren Brüder sorgen zu können. Bei seinem Tod drei Jahre zuvor hinterließ er ihr nichts. Sie musste pausenlos arbeiten, um sich und ihre Angehörigen zu versorgen. Inzwischen starb die Mutter, und die Brüder sind erwachsen.

Tosca entgegnet, da müsse sie sehr erleichtert sein, aber ihre Freundin empfindet nur die Leere: "Niemanden haben, dem man sein Leben widmen kann!" Nun braucht Maria wieder Arbeit, denn schließlich braucht ja auch sie Geld. Tosca verspricht Maria ihren Mann zu fragen, ob er der Freundin eine Stelle verschaffen kann.

Nun berichtet auch Tosca von ihren letzten zehn Jahren. Ihr Mann Cesare suchte sich nach der Eheschließung eine besser bezahlte Stelle. Im ersten Jahr überanstrengte er sich so, dass die Ärzte um sein Leben fürchteten und dringend zu einer Erholungsreise in den Süden rieten. Gleich nach der Geburt des ersten Kindes fuhr die Familie deshalb für ein Jahr nach Italien. Noch heute glaubt Cesare, dass Toscas Vater die teure Reise bezahlt habe. Maria ist der erste Mensch, dem Tosca die Wahrheit erzählt. Sie nahm bei Polizeichef Baron Scarpia ein Darlehen auf. Den Schuldschein sollte ihr Vater als Bürge unterschreiben. Aber der lag auf dem Sterbebett, und Tosca wollte nicht, dass er sich Sorgen um die Gesundheit ihres Mannes machte. Deshalb fälschte sie die Signatur ihres Vaters.

Tatsächlich bemerkt Baron Scarpia aber genau an diesen Weihnachtstagen die Wahrheit: Obwohl Toscas Vater bereits seit drei Tagen tot war, hatte er seine Unterschrift hergegeben. Baron Scarpia war sich bewusst, dass Tosca sie gefälscht haben muss. Trotz allem ist die Frau sich keiner Schuld bewusst, denn sie habe das Beste für ihren Mann und ihren Vater gewollt, aber der Anwalt erklärt ihr: "Die Gesetze fragen wenig nach den Beweggründen." Er versucht Tosca zu erpressen: Sie soll ihren Mann davon abbringen, Baron Scarpia zu entlassen, der als Polizeichef in der gleichen Bank wie Cesare beschäftigt ist. Cesare geht jedoch nicht auf Toscas Bitten ein, denn auch Scarpia soll eine Unterschrift gefälscht haben. Wenn er wenigstens die Tat nicht geleugnet und eine Strafe dafür verbüßt hätte, meint Cesarei. Er stellt Maria als Ersatz für Scarpia ein.

Nun schreibt Baron Scarpia einen Brief, in dem er Cesare über die Urkundenfälschung Toscas informiert. Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Brief gelesen wird.

Scarpia hatte vor Jahren um Maria geworben. Die aber wies ihn ab, weil sein Verdienst nicht ausgereicht hätte, um ihre Mutter und ihre beiden Brüder mit zu ernähren. Nun gesteht sie ihm aber ihre Liebe. Damit macht sie Baron Scarpia so glücklich, dass er Tosca (und somit Maria, die beiden sind ja schließlich Freundinnen) einen Gefallen tun und seinen Brief ungeöffnet von Cesare zurückverlangen will. Maria bringt ihn jedoch davon ab: Sie ist überzeugt, dass es zwischen Tosca und Cesarei nicht bei den Heimlichkeiten bleiben kann und es zu einer Aussprache kommen muss.

Nach einem weihnachtlichen Fest liest Cesare den Brief und schimpft: "O, welch ein entsetzliches Erwachen! Diese ganzen acht Jahre hindurch -- sie, die meine Freude und mein Stolz war -- eine Heuchlerin, eine Lügnerin -- ja noch Schlimmeres, Schlimmeres -- eine Verbrecherin! [...] Alle die leichtsinnigen Grundsätze deines Vaters -- schweig! Deines Vaters leichtsinnige Grundsätze -- du hast sie alle geerbt. Keine Religion, keine Moral, kein Pflichtgefühl -- [...] Mein ganzes Glück hast du vernichtet. Die ganze Zukunft hast du mir verdorben. [...] Und so jämmerlich muss ich sinken und zugrunde gehen eines leichtsinnigen Weibes wegen!"

Er hält Tosca zurück, die vorhatte, sich zu ertränken, denn er will alles vertuschen. Sie soll im Hause bleiben und nach außen so tun, als sei nichts geschehen.

Da wird ein weiterer Brief Baron Scarpias abgegeben. Cesare entnimmt den Schuldschein Toscas und liest das Begleitschreiben, das wahre Geschehen und damit auch, dass Tosca ihm das Leben gerettet hat. Mit einem Schlag fühlt sich Cesare gerettet. In bester Stimmung wirft er den Schuldschein ins Feuer, vergibt Tosca und glaubt, damit sei alles wieder gut.

Über Cesares egoistische Haltung ist Tosca tief enttäuscht. Sie merkt jetzt, dass es ihm nur um seine Ehre und Karriere ging und dass er sie ebenso wenig liebt, wie ihr Vater es tat. Ihr wird bewusst, dass sie nie als Partnerin anerkannt wurde. "Unser Heim war nichts andres als eine Spielstube. Zu Hause, bei Papa, wurde ich wie eine kleine Puppe behandelt, hier wie eine große. Und die Kinder wiederum waren meine Puppen. Ich war recht vergnügt, wenn du mit mir spieltest, so wie die Kinder vergnügt waren, wenn ich mit ihnen spielte. Das war unsere Ehe, Cesare ."

Nun verlässt sie ihren Mann und die Kinder. Sie hinterfragt die gesellschaftliche Moral und die vorgegebenen Rollenerwartungen: "Ich muss herauskriegen, wer Recht hat, die Gesellschaft oder ich."
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Re: worum es bei dem kram geht

Beitrag von Eristchen am Sa Feb 23 2008, 20:14

Na super !

Konntest Du das nicht vorige Woche schreiben ?
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Re: worum es bei dem kram geht

Beitrag von Béatrice am So Feb 24 2008, 01:39

Eristchen schrieb:

Konntest Du das nicht vorige Woche schreiben ?


Pass doch in der schule einfach besser auf.
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Re: worum es bei dem kram geht

Beitrag von Spoletta am Mi März 12 2008, 00:29

Béatrice schrieb:
Eristchen schrieb:

Konntest Du das nicht vorige Woche schreiben ?


Pass doch in der schule einfach besser auf.

Hör auf sie Eristchen sonst begegnen wir uns eines schönen Tages noch beruflich.
Das würde ich nicht begrüssen; glaub mir.
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Re: worum es bei dem kram geht

Beitrag von Eristchen am Mi März 12 2008, 18:09

Wie kommst Du nur auf Sowas ?
Ich bin doch ganz brav.
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